Schulsozialarbeit

 

„Schulsozialarbeit setzt sich zum Ziel, Kinder und Jugendliche im Prozess des Erwachsenwerdens zu begleiten, sie bei einer für sie befriedigenden Lebensbewältigung zu unterstützen und ihre Kompetenzen zur Lösung von persönlichen und/oder sozialen Problemen zu fördern. Dazu adaptiert Schulsozialarbeit Methoden und Grundsätze der sozialen Arbeit auf das System Schule.“ (nach M. Drilling)

Die Zielgruppen der Schulsozialarbeit sind:

  • Schülerinnen und Schüler
  • Eltern
  • Lehrerinnen und Lehrer
  • Und alle Weiteren, am Schulleben beteiligten Personen.

Die Ziele unserer Arbeit sind,

  • Begleitung bei der Entwicklung
  • Förderung der persönlichen und sozialen Kompetenzen
  • Unterstützung bei einer gelingenden Lebensbewältigung
  • von Kindern und Jugendlichen.

Um diese Ziele erreichen zu können, arbeiten wir nach den folgenden Grundprinzipien:

  • Freiwilligkeit
  • Vertraulichkeit
  • Neutralität
  • Ressourcen- und Lösungsorientierung
  • Niederschwelligkeit
  • Ganzheitlichkeit

Diese Grundprinzipien tragen zu einem erheblichen Teil dazu bei, weshalb Schulsozialarbeit als helfende Institution erfolgreich sein kann.

Hier in der Schule sind wir in verschiedenen Bereichen anzutreffen. Wir beraten und vermitteln individuell in sogenannten Einzelfallhilfen, sind für Gruppen oder Klassen ansprechbar, oder kommen zu bestimmten Projekten in den Klassenverband und sind auch mit offenen Angeboten an der Schule präsent. Themen für die Schulsozialarbeit müssen nicht schulbezogen sein. Jedes Thema, was Kinder und Jugendliche oder Eltern und Lehrkräfte in Bezug auf Kinder und Jugendliche beschäftigt, kann seinen Platz bei der Schulsozialarbeit finden. Dies kann vom „Ärger in der Schule“, bis hin zum „Streit der Eltern“ gehen. Durch unsere Gemeinwesenorientierung wird deutlich, dass wir die Kinder und Jugendlichen im Kontext ihres gesamten Umfeldes, auch außerhalb der Schule, wahrnehmen.